Bericht vom bundesweiten Kurier über das Thema Lachforst/Ohlsdorf, da Lokalzeitungen sich bis dato leider nicht aufraffen können, über das Thema zu berichten.

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kurier_ohlsdorf

Leserbrief, dem sich lokale Redaktionen verweigerten, ihn zu veröffentlichten.....

Wie sich die Bilder doch gleichen
Die Erhaltung unserer Bäume und Wälder, als lebensnotwendige DNA-Bestandteile eines
erfolgreichen Klimaschutzes, findet im Bundesland Oberösterreich, dem unumstrittenen
Europameister der Bodenversiegelung, derzeit keine Heimat und kaum Unterstützung.
Wir sehen eine Waldrodung in Ohlsdorf im gewaltigen Ausmaß von 18 Hektar Forstfläche
und eine geplante Umwidmung von unfassbaren 72 Hektar Wald eines beliebten
Naherholungsgebietes in Braunau/Neukirchen in Industriegebiet.
Beide Vorhaben sind vom jeweiligen Gemeinderat abgenickt worden. Das kurzfristige Veto
der Oö Landesregierung zur Umwidmung in Ohlsdorf, das rasch wieder aufgehoben wurde,
weil die politischen Entscheidungsträger gegen die Meinung der Fachleute offenbar vom
Nutzen einer Rodung überzeugt werden konnten, zeichnet schon ein höchst armseliges Bild.
Warum die Gemeindeaufsicht dabei klare Unvereinbarkeiten der Entscheidungsträger nicht
überprüft (persönliche Beziehungen zwischen den Parteien, Arbeitsplatz beim indirekten
Antragsteller entweder selbst oder von nahen Familienangehörigen) wird wohl ein
ungelöstes Rätsel bleiben.
Beide Vorhaben werden von den Gemeindebürgern heftig bekämpft. Bei beiden Vorhaben
wird von Betonlandesrat Achleitner mit dem Argument Arbeitsplätze der Klimaschutz recht
brutal zu Boden geschlagen.
Und das im Jahr 2022, inmitten einer weltumspannenden Klimakrise!
Bei beiden Vorhaben gibt es aber gar keine vorliegenden Projekte, die die seitens der Politik
betriebenen Umwidmungen rechtfertigen würden. Keine Dokumentation, keine
Planungsunterlagen. Man vernichtet die Natur sozusagen auf Vorrat.
Es gibt nur mögliche Arbeitsplätze und mögliche Pläne. Nebenbei bemerkt ein klarer
Gesetzesverstoß gegen § 21,1 Oö Raumordnungsgesetz, der besagt „Als Bauland dürfen nur
Flächen vorgesehen werden die sich auf Grund der natürlichen und der infrastrukturellen
Voraussetzungen für die Bebauung eignen. Sie müssen dem Baulandbedarf der Gemeinde
entsprechen, den die Gemeinde für einen Planungszeitraum von fünf Jahren erwartet..“ Ohne
vorliegende Projekte sind daher die hellseherischen Fähigkeiten der Gemeinderäte gefragt.
Bei beiden Projekten, sowohl Ohlsdorf (mittlerweile rasch an die belgische Fa. VGP Group
Van Geet verkauft, auf deren Homepage von einem Projekt in Ohlsdorf noch nichts zu sehen
ist) als auch in Braunau/Neukirchen, wurde die Umwidmung von der weitaus
überwiegenden Anzahl der Experten der Landesregierung, also den echten Experten und
nicht den angelernten politischen Experten in ihren Stellungsnahmen zum Teil sehr
vehement abgelehnt.
Wie sich die Bilder doch gleichen.


Verein GESUNDE ZUKUNFT BRAUNAU

Lachforst entlang des Rennerweges Richtung Schießstätte

Lachforst entlang Rennerweg Rtg. Moser Schottergrube

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